Schloss Bruck

… eines Fürsten würdig” – so charakterisierte der Tiroler Topograph Beda Weber Schloss Bruck, die ehemalige Residenz der Grafen von Görz in seinem Werk „Das Land Tirol. Ein Handbuch für Reisende” (1838). Die monumentale Burg, seit 1942 im Besitz der Stadt Lienz, zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten Osttirols und beherbergt heute das Museum der Stadt Lienz mit der umfangreichsten Werksammlung des Osttiroler Malers Albin Egger-Lienz.

Kapelle zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf Schloss Bruck

Der Architektur, künstlerischen Ausschmückung und Bedeutung nach nimmt die Burgkapelle innerhalb der Gesamtanlage einen besonderen Platz ein. In ihrer doppelgeschoßigen Anlage geht sie auf den Gründungsbau der Burg im dritten Viertel des 13. Jahrhunderts zurück, also in die Zeit der Romanik.

Museum

Am 17.März 1942 unterschrieb der damalige Lienzer Bürgermeister Emil Winkler den Kaufvertrag für das Schloss Bruck, das am 13. Juni des Folgejahres – noch mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs – erstmals als Osttiroler Heimathaus eröffnet wurde. Der Museumsbetrieb währte allerdings nur kurz und musste kriegsbedingt nach vier Monaten wieder eingestellt werden.

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